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Internetanbieter und was sie über dich wissen

Wir sind vernetzt. Wir umgeben uns mit dutzenden Tools um in das Daten-Eldorado namens Internet eintauchen zu können. Und immer wieder werden die sozialen Netzwerke hinterfragt und kritisiert, wenn sich eine neue Empörungswelle durch das Land schiebt. Da verdutzt der eine oder andere, wenn man sich vor Augen führt, welches Vertrauen wir in unsere Internetanbieter setzen. Diese stillen Übermittler unserer Suchanfragen müssten ja eigentlich Zugang zu allem haben. Von unseren Online-Banking-Informationen bis hin zum Liebesleben, so vieles des privaten Lebens fließt durch Kabel, die Telekom oder seinen Konkurrenten gehören. Also wie viel kann ihr Internetanbieter von ihnen sehen?

Wie der Name vielleicht schon vermuten lässt, bieten Internetanbieter Internet an. Das heißt, sie wissen, welche Webseiten man besucht. Der Internetanbieter kennt nämlich die Adresse ihrer liebsten Webseiten und Sie nicht. Die Adresse einer Webseite ist nicht, beispielsweise watabo.de. Hierbei handelt es sich um eine URL (Uniform Resource Locator). Mit dieser URL senden sie eine DNS Anfrage an Server, die von ihrem Internetanbieter betrieben werden. Dort wird dann die URL zu der eigentlichen Adresse, der IP-Adresse, verwiesen. Im Fall von watabo.de lautet die eigentliche Adresse 138.201.252.49 – mit der URL alleine kann man ziemlich wenig anfangen. DNS-Anfragen, die einem Browser erst zeigen wo man hin will, sind unverschlüsselt und damit für ihren Internetanbieter – in der Theorie – ablesbar. Was man aber auf den einzelnen Webseiten tut, ob man auf watabo.de/blog oder auf watabo.de/leistungen ist, kann nicht direkt abgelesen werden. Ebenfalls nicht direkt erfassbar sind beispielsweise ihre Log-In-Daten. Das liegt daran, dass diese Art von Daten verschlüsselt sind. Ob man gerade eine “sichere” Seite verwendet oder nicht erkennt man übrigens an dem “https” Zusatz vor der Seiten-URL. Wenn man sich jedoch in einer Ecke des Internets aufhält, die nicht verschlüsselt ist, dann sieht das Bild etwas anders aus. Dann kann ihr Internetanbieter alles sehen – was sie eintippen, angucken und wie lange sie es tun. Aber selbst wenn ihre Webseite verschlüsselt ist, so ist ihr Anbieter nicht vollkommen blind. Er kann nämlich, anhand von Datenpaketgröße (also wieviel Megabyte gerade durch die Leitungen schießt) und Zeitabständen zwischen neuen Anfragen, erschreckend gute Schätzungen treffen, was sie hinter dem Schleier der Verschlüsselung getan haben oder wieviele Zeichen ihr Passwort hat. Mit dem Wissen über die Infrastruktur einer Webseite, kann ein Algorithmus in den Hinterzimmern ihres Internetanbieters ihren Internetverlauf recht genau rekonstruieren. Und das auch ohne NSA oder Cyberhackern.

Das positive an dem Ganzen: es schaut wahrscheinlich niemand ihre Datenpakete an, während er Chips isst und zufrieden grinst.

Trotzdem ist kritik berechtigt, denn wie auch Google und Facebook so kann auch ihr Internetanbieter die zusammengetragenen Daten an Werbefirmen verkaufen. Wer diese “Werbefirmen” dann am Ende sind kann fragwürdig sein. Einmal verkauft ist keine Instanz mehr da, die kontrollieren könnte, was mit ihren Daten geschieht. Zwar speichern die Internetanbieter ihre Daten nicht länger als zwei Jahre lang, das heißt aber nur, dass sie dieselben Daten zwei Jahre lang an verschiedene Firmen verkaufen. Auch wenn diese Informationen dann von den Ursprungsservern gelöscht werden, so kann niemand sagen, wo sie sonst gespeichert sein könnten. Das positive an dem zwei Jahres Intervall ist jedoch, dass es wahrscheinlich nirgendwo eine komplette Auflistung ihres Internetlebens geben wird. Vielmehr handelt es sich um hunderte Geräte auf denen tausende Momentaufnahmen ihres Webverlaufes gespeichert sind. Zusätzlich dazu machen sie es den Anbietern jetzt schon schwer. Sie nutzen nämlich mit Sicherheit mehr als einen Internetanbieter, ohne dass sie es merken. Sie nutzen wahrscheinlich einen Anbieter Zuhause, einen Anderen auf der Arbeit und nochmals einen Anderen auf ihrem Handy. Diese Zerstückelung ihrer Daten macht es quasi unmöglich ein vollständiges Bild aller ihrer Onlineaktivitäten zu erzeugen.

Also was kann man machen? Recht wenig. Die Tatsache, dass sie viele verschiedene Anbieter nutzen ändert ja nichts an der Tatsache, dass die Daten trotzdem gespeichert werden. Es scheint wohl als müsse man dieses Übel vorerst hinnehmen, wenn man nicht den Zugang ins Daten-Eldorado verlieren will.

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